Archiv für die Kategorie ‘Psycho-Scheiße’

Gedankenlesen

Veröffentlicht: 19. Januar 2015 in Intelligenz neu definiert, Psycho-Scheiße

Da diskutiert man, nichts ahnend, ein bisschen im Internet über die Vor- und Nachteile von automatisierten Überwachungssystemen und plötzlich (also so 5 Tage später) kommt dann so eine Antwort:

Technik mitten in Deutschland – illegal dazu
mit dieser kann man aus Entfernung z.b. 100m in Häuser schauen, was dort getan gesagt, gemacht wird, wenn die Nahe genug rankommen können die nach suchen der Frequenz eines angepeilten die Frequenz suchen (dauert derzeit ca 3 Tage bis gefunden) Ab dann kann man gemütlich mitlesen was derjenige denkt.

Und dabei hatte ich doch eigentlich nur geschrieben, dass ich es prinzipiell nicht falsch finde, wenn die Polizei Computerprogramme benutzt, um gewisse Aspekte ihrer Arbeit (im konkreten Fall ging es um Rasterfahndung) teilweise zu automatisieren…

Aber Spaß beiseite:
Auch wenn das im ersten Moment lustig klingt, bin ich sehr froh, dass ich trotz meiner durchaus ansehnlichen Sammlung an F-Diagnosen von jeglichen Psychosen verschont geblieben bin!

Stimmungsschwankungen und Dissoziation sind zwar echt scheiße und machen das Leben oft äußerst unangenehm, aber wenn man nicht einmal mehr in der Lage ist, Realität und Wahnvorstellungen auseinander zu halten und auch keine Logik der Welt daran mehr etwas ändern kann, ist man ja so richtig angeschissen, vor Allem, wenn man nicht mal mehr in der Lage ist, sich Hilfe zu holen, weil die Psychiater ja allesamt Teil der eingebildeten Verschwörung sind, hat man doch eigentlich so gut wie gar keine Chance mehr…

Doch nun genug der düsteren Gedanken, ich sollte besser wieder darüber nachdenken, was für verdammt coole Sachen man mit einer derartigen Technik anstellen könnte! :D

(Vielleicht dazu mehr in einem folgenden Post…)

Denkblockade

Veröffentlicht: 20. Januar 2014 in Persönliches, Psycho-Scheiße, Studium

Es ist mal wieder soweit: In zwei Tagen muss ich eine Hausaufgabe abgeben, die darüber entscheidet, ob ich mein Praktikum gerade noch bestehe oder ob ich schon wieder ein Semester verschwendet habe. Eigentlich sollte ich mit Hochdruck daran arbeiten, aber ich kriege absolut nichts gebacken. Mal wieder…

Was mich daran am meisten frustriert, ist dass ich weiß, wie einfach das Ganze eigentlich sein müsste:
Ich habe mich mit der Aufgabe beschäftigt und die grobe Struktur bereits seit Tagen im Kopf. Die selbst zu entwickelnden Algorithmen sind ein Witz, das „Komplizierteste“ dabei ist die Berechnung von Primzahlen und den Code habe ich schon geschrieben (was auch bereits deutlich länger gedauert hat (>1h), als es eigentlich sollte, wenn ich mich vernünftig konzentrieren könnte(<15min)). Um das Ganze umzusetzen, fehlt mir nur eine simple Abfolge von vielleicht 10 Befehlen, die komplett vom Protokoll vorgegeben ist. Ich muss diese Abfolge nur nachschlagen, abschreiben (bzw. kopieren), ein paar kleinere Anpassungen machen und den Code ergänzen, damit er die geforderte Funktion erfüllt.

Und trotzdem scheitere ich daran:
Zuerst ist es mir tagelang nicht gelungen, mich dazu aufzuraffen, mit der Aufgabe anzufangen. Dann, als ich es gestern endlich mal geschafft hatte, mich zum Arbeiten zu zwingen, ging trotzdem nichts. Ich habe mehrere Stunden lang versucht, mittels der API und diversen Tutorials herauszufinden, wie das Protokoll funktioniert. Ich habe mehrere Codebeispiele kopiert und versucht sie anzupassen, aber das einzige, was dabei herauskam, waren Chaos im Editor und Verzweiflung meinerseits.
Irgendwann ging es mir so beschissen, dass ich ins Bett geflüchtet bin, mir die Decke über den Kopf gezogen und erst einmal geheult habe, weil ich es einfach nicht mehr ertragen konnte: Immer wieder stoße ich an eine Grenze, wo ich zwar eigentlich weiß, was ich nachschlagen muss und mir auch klar ist, dass das überhaupt nicht kompliziert ist, aber sobald ich es versuche, verliere ich den Überblick darüber, was ich da eigentlich tue und laufe in einen Nebel aus Verwirrtheit und Verzweiflung.
Das ist einfach zum Kotzen! Ich stehe vor einer Aufgabe, die mir überhaupt nicht schwerfallen sollte, aber ich kann keinen Gedanken lange genug halten, um zur Lösung zu gelangen.

Wahrscheinlich haben die Medikamente, die gegen meine Angstprobleme helfen sollen, damit etwas zu tun. Das Zeug macht mich schwerfällig im Denken, was meiner Freundin noch viel mehr auffällt als mir selbst.

Aber die Medis wirken nunmal auch: Ich habe zwar immer noch regelmäßig unsinnige Ängste, die mich stark blockieren, aber ich habe seitdem ich sie nehme, nicht mehr so heftige Zusammenbrüche, kann mich leichter wieder aus irgendwelchen Dingen herausreißen, in die ich mich reingesteigert habe und bin besser in der Lage, unangenehme Gefühle auszuhalten. In meiner Therapie bin ich gefühlt ein gutes Stück vorwärts damit gekommen, mich selbst zu verstehen, da ich mich inzwischen an manche Aspekte meiner Erkrankung herantrauen kann, die vorher viel zu beängstigend waren, um überhaupt darüber nachzudenken, geschweige denn sie auszusprechen.
Kurz gesagt: In persönlicher Hinsicht glaube ich, dass ich von den Medis profitiere und durch sie voran komme.

Gleichzeitig scheint es mir aber so, dass sie mich in akademischer Hinsicht aufhalten und auch dieser Fortschritt ist für mich wichtig. Schließlich kann ich ja nicht ewig studieren…

Ich bin mal wieder ziemlich desillusioniert. Mir kommt das Studium zur Zeit unschaffbar vor, aber wirkliche Alternativen sehe ich auch nicht. Zu meinem Gedanken, dass es vielleicht besser wäre, das Ganze einfach hinzuschmeißen und mir einen Job zu suchen, bei dem ich nicht viel denken muss, meinte meine Therapeutin nur, dass das letzten Endes auf Hartz4 bzw. Sozialhilfe hinauslaufen würde.
Was ich mir für mein Leben vorstelle, ist das auch nicht! Einerseits wäre es einfach und ich hätte dann endlich meine Ruhe und müsste nicht mehr andauernd kämpfen, aber andererseits: Welchen Sinn macht das Leben noch, wenn ich all meine Ziele und Träume einfach aufgebe und nur noch vor mich hinvegetiere??

Letzlich bleibt mir wohl nur das zu tun, was ich immer mache: Weiter den Weg gehen, der mir gerade aussichtslos vorkommt und darauf vertrauen, dass das nur eine Phase ist und ich bald wieder besser vorankomme.

Das löst nur leider auch nicht das aktuell dringlichste Problem: Wie schaffe ich es, bis übermorgen eine fertige Abgabe zu haben und meinen Schein zu bestehen? -.-

(Vielleicht sollte ich meinem Praktikumsleiter eine Email schreiben: „Hallo [Praktikumsleiter], ich glaube ich schaffe die Abgabe nicht, weil meine Medikamente mich total langsam im Kopf machen und meine Versuche, das verdammte Protokoll zu verstehen, immer damit enden, dass ich nur noch heulen will (und das meine ich nicht im übertragenen Sinne!). Können wir vielleicht eine Möglichkeit finden, dass ich für die fehlenden Punkte etwas abgebe, sobald mein Kopf wieder einigermaßen funktioniert?“ …
Wirklich wohl fühle ich mich bei dieser Idee aber auch nicht, zumal ich innerhalb der nächsten Woche auch noch an einem Gruppenprojekt in einem andern Fach mitarbeiten muss und Angst habe, dass er dann denkt „Der kann doch offenbar arbeiten, warum behauptet der mir gegenüber so einen Mist?“. Ein kleiner Hoffnungsschimmer besteht aber immerhin in Bezug auf das andere Fach: Das Ganze ist so extrem stumpfsinnig, dass ich es zwar unter normalen Umständen dafür hasse, aber vielleicht überfordert es mich deswegen ja etwas weniger…)

 

Nachtrag: Habe mir jetzt eingeredet, dass mein Kopf klar sein kann, wenn ich nur daran glaube. Danach nochmal an die Aufgabe gesetzt. Das Problem, an dem ich gehangen habe, innerhalb von relativ kurzer Zeit gelöst (ca. 20 Minuten). Ich kapier zwar immer noch nicht genau, warum ich welchen Befehl gewählt habe, aber es läuft: Ich kann simple Textnachrichten verschicken. Der Rest sollte jetzt leichter werden…
Vielleicht sind es doch nicht die Medis, die mich blockieren, sondern einfach nur der Stress, den ich mir selbst mache… :)

„Zur Diagnose des Abhängigkeitssyndroms müssen nach der ICD-10 mindestens drei der folgenden Kriterien während des letzten Jahres gemeinsam erfüllt gewesen sein:

  1. starkes, oft unüberwindbares Verlangen, die Substanz einzunehmen
  2. Schwierigkeiten, die Einnahme zu kontrollieren (was den Beginn, die Beendigung und die Menge des Konsums betrifft)
  3. körperliche Entzugssymptome
  4. Benötigen immer größerer Mengen, damit die gewünschte Wirkung eintritt
  5. fortschreitende Vernachlässigung anderer Verpflichtungen, Aktivitäten, Vergnügen oder Interessen (das Verlangen nach der Droge wird zum Lebensmittelpunkt)
  6. fortdauernder Gebrauch der Substanz(en) wider besseres Wissen und trotz eintretender schädlicher Folgen.“

 

Auch in der Klinik, wo diese gestellt wurde, gab es hierzu geteilte Meinungen. Einerseits haben die Befürworter der Diagnose behauptet, ich sei in dieser Hinsicht ein völlig eindeutiger Fall. Andererseits hat aber der Suchttherapeut(!) der mit mir die eigentliche Diagnostik gemacht hat, nicht ausreichend Gründe gesehen, um eine Suchtdiagnose zu stellen.

Und genauso geht es mir selbst eigentlich auch:

Würden die ersten beiden Kriterien ausreichen, um eine Sucht zu begründen, könnte ich wohl schwer widersprechen, denn das Verlangen war immer wieder da und je beschissener es mir ging, umso stärker wurde es. Natürlich kam das in erster Linie daher, dass meine sonstigen Probleme zeitweise so unerträglich waren, dass mir das gesamte Leben sinnlos erschien und ich mir sinngemäß dachte „Selbstmord wäre angemessen, aber bevor ich mich umbringe, kann ich mir auch erstmal noch für ein paar Wochen die Birne wegkiffen und vielleicht sieht’s danach ja doch wieder besser aus…“.
Allerdings steht da ja auch nirgends, dass ein guter Grund ein Ausschlusskriterium für Punkt 1 ist.

Auch Schwierigkeiten, die Einnahme zu kontrollieren, kann ich nicht wegreden:
Wenn ich Gras daheim hatte, habe ich es auch geraucht und zwar mehr oder weniger täglich. Versuche, einen gewissen Vorrat daheim zu behalten, aber trotzdem nur selten zu kiffen, sind eigentlich immer fehlgeschlagen.
Punkt 2 ist somit auch erfüllt.

So viel zu den klar erfüllten Kriterien. Der Rest hingegen ist bestenfalls uneindeutig:

Punkt 3, die körperlichen Entzugserscheinungen, lässt sich schonmal von vornherein ausschließen, da Cannabis bekanntermaßen nicht körperlich abhängig macht.

Punkt 4 hingegen trifft meiner Meinung auch nicht zu, denn auch wenn ich im letzten Jahr in den Phasen, in denen ich gekifft habe, in dieser Hinsicht gewisse Schwankungen hatte, lag das in erster Linie daran, dass ich manchmal mehr und manchmal weniger weggedröhnt sein wollte.
In der Klinik hat man diesen Punkt dann einfach damit begründet, dass es doch extreme Steigerungen ab meinem ersten Joint (vor 14 Jahren!) gegeben hat. Das ist natürlich auch so nicht falsch, aber in den Diagnosekriterien steht nunmal explizit, dass es nur um das letzte Jahr geht.

Auch mit Punkt 5 ist es so eine Sache:
„Vernachlässigung anderer [in meinem Fall: fast jeder] Verpflichtungen, Aktivitäten, Vergnügen oder Interessen“ hat mir mir definitiv stattgefunden, allerdings nicht fortschreitend und ziemlich unabhängig davon, ob ich gerade gekifft habe oder nicht. Teilweise habe ich gezielt gekifft, weil ich dann erfolgreicher zumindest ein Minimum meiner Verpflichtungen erledigen konnte.
Meine Aktivitäten, Vergnügen oder Interessen bestanden in diesem Zeitraum sowieso fast ausschließlich daraus, mich mit Hilfe von Fernsehen, Computer(spielen) und/oder Büchern so viel und effektiv wie möglich aus der Realität zu flüchten. Auch bekifft habe ich das sehr erfolgreich geschafft.
Genau genommen habe ich in der letzten Konsumphase sogar mehr Kontakt zur Außenwelt gehabt (vermutlich bestand da allerdings kein Zusammenhang) und (auch wenn das für die Diagnostik nicht relevant ist) in der heftigsten Phase meines Cannabiskonsums, also vor ca 5 Jahren, hat mir das Kiffen sogar geholfen, etwas Struktur in mein Leben zu bringen, denn damals hatte ich mir immer nur Tagesrationen gekauft und war insofern gezwungen, einmal täglich das Haus zu verlassen, irgendwohin zu gehen, wo ich Gras kaufen konnte und nebenbei hatte ich dadurch sogar etwas mehr sozialen Kontakt, denn ich habe damals oft die Gelegenheit genutzt und noch ein bisschen beim jeweiligen Dealer herumgehangen und mich unterhalten. Klar, das ist nicht gerade eine besonders gesunde Art und Weise, sein Leben zu gestalten, aber im Vergleich dazu, nur depressiv daheim rumzuhängen, war es gar nicht so schlecht…
Kurz gesagt: Ich kann mich nicht erinnern, irgendwann mal etwas durch das Kiffen vernachlässigt zu haben, was nicht sowieso (auch ohne Gras) schon nicht funktioniert hatte.

Punkt 6 ist dann letztendlich Auslegungssache:
Natürlich war mir bewusst, dass Kiffen nicht die Lösung für meine Probleme darstellen kann und auch, dass es in mancher Hinsicht eine schädliche Wirkung auf mich hat.
Allerdings habe ich eben auch keine bessere Alternative gesehen und fand es somit als Übergangslösung durchaus akzeptabel. Es war ja nicht so, als hätte ich bloß gekifft und dabei völlig ignoriert, dass ich gewisse Dinge in den Griff kriegen muss, um mein Leben auch nüchtern zu ertragen.
Kiffen hat mir in gewisser Weise über besonders schlimme Phasen hinweg geholfen und dazwischen habe ich fleißig weiter an mir gearbeitet. Genau genommen habe ich das auch in der Zeit, als ich bekifft war getan und ich kann nichtmal mit Sicherheit sagen, dass es wirklich weniger effektiv war, denn auch wenn der Lerneffekt mit klarem Kopf natürlich größer ist, habe ich es durch die Droge geschafft, mich Problemen zu stellen, die mir ansonsten einfach zu viel Angst gemacht hätten.
Was die schädlichen Folgen angeht: Das einzige, was mir bewusst war, war dass Kiffen Geld gekostet hat, dass mir dann an anderer Stelle fehlte. Andererseits habe ich es aber bekifft auch besser hingekriegt, mich allgemein besser zu fühlen und das hat wiederrum die regelmäßigen Situationen verhindert, in denen ich sonst das Geld für Essensbestellungen ausgegeben habe, weil es mir mal wieder viel zu beschissen ging, um mir selbst etwas zu essen zu machen. Depressiv sein ist halt auch nicht billig, denn wenn es mir erstmal so richtig dreckig ging, habe ich bereitwillig mein Geld für alles ausgegeben, das meine Qualen etwas gelindert hat und in dieser Hinsicht war Gras nie die einzige Alternative, sondern aus meiner Sicht sogar die vernünftigste.
In der Klinik wurde mir hingegen erklärt, dass allein die Tatsache, dass ich meine Antidepressiva mit Cannabis kombiniert habe und somit deren Wirkung abgeschwächt, schon Grund genug, um diesen Punkt als erfüllt anzusehen. Allerdings war mir schlichtweg nicht bekannt, dass diese Kombination derartige Auswirkungen haben kann! Ich dachte immer bloß daran, dass zusätzliches Kiffen in Bezug auf die Nebenwirkungen der Medikamente problematisch sein könnte und insofern hielt ich es für ausreichend, mich vorher im Internet über mögliche Wechselwirkungen zu informieren und mich beim Konsum erstmal ganz vorsichtig heranzutasten.
Letztendlich bedeutet das also, dass ich Punkt 6 erfüllen soll, weil ich in meiner Kosten/Nutzen-Rechnung einen wichtigen Punkt ignoriert habe, der mir schlichtweg unbekannt war, oder weil ich für mich gewisse Nachteile in Kauf genommen habe, solange aus meiner Sicht insgesamt die Vorteile überwogen oder die Bilanz zumindest ausgeglichen war.
Aus meiner Sicht erfüllt das nicht den Wortlaut des Kriteriums.

Mein persönliches Fazit lautet insofern:

Mein Cannabiskonsum war definitiv nicht gut für mich und ich sehe inzwischen bessere Alternativen, um mit meinen Problemen zurecht zu kommen.
Das ich nicht mehr kiffen darf, will und werde, steht für mich inzwischen außer Frage.
Dass ich eine Suchterkrankung im Sinne des ICD10 habe, halte ich hingegen für äußerst fragwürdig und den Sinn einer ambulanten Suchtentwöhnung sehe ich genauso wenig wie den von regelmäßigen Besuchen ein Sucht-Selbsthilfegruppe. (Eine Selbsthilfegruppe für psychisch kranke Menschen wäre hingegen wahrscheinlich wirklich nicht die schlechteste Idee, aber bis jetzt ist es mir noch nicht gelungen, eine lokale zu finden.)

Letztendlich wäre es mir wohl völlig egal, ob in meiner Diagnoseliste ein Punkt mehr oder weniger steht, aber solange dieser spezielle Punkt es mir erschwert, Hilfe bei meinen anderen (aus meiner Sicht: den wirklich wichtigen) Problemen zu kriegen, kotzt es mich doch ziemlich an, dass ich jetzt offiziell süchtig bin!

Bevor ich genauer darauf eingehe, warum ich an meiner Suchtdiagnose zweifle, möchte ich erst einmal von persönlichen Geschichte mit Cannabis berichten: *

Alles fing damit an, dass ich mit 14 Jahren zum ersten Mal Alkohol trank.

Dieses Erlebnis war aus diversen Gründen äußerst unerfreulich:

1.) Ich war so besoffen, dass ich ausgiebigst gekotzt habe.
2.) Ich hatte danach 2 Tage lang einen wirklich üblen Kater.
3.) Während ich am Tag danach verkatert in meinem Bett lag, rief ein Bekannter, mit dem ich im Rausch eine kleine Meinungsverschiedenheit hatte ** bei mir zu Hause an und fragte freundlich, wie es mir denn ginge, da ich ja am Vorabend furchtbar betrunken gewesen sei.
Dies führte dazu, dass mein Vater zuerst ziemlich sauer wurde, bevor er dazu überging, sich über den Vorfall lustig zu machen und meine Mutter wies mich darauf hin, wie gefährlich Alkohol ist, was sie insbesondere mit meinen Großvätern begründete, die beide Alkoholiker waren und zwar nicht von der angenehmen Sorte.

Kurz gesagt: Ich lernte ziemlich schnell, dass Alkohol ein ziemlich böses Zeug ist.

Kurz danach hatte ich meine ersten Erfahrungen mit Cannabis:

Beim ersten Versuch verspürte keiner von uns eine Wirkung. (Bzw. war sie bei mir so schwach, dass ich erst später irgendwann realisiert habe, dass da doch ein klein wenig passiert war, was ich in dem Moment aber noch nicht zuordnen konnte.)
Der zweite Versuch war deutlich erfolgreicher, in meinem Fall leider zu erfolgreich: Wieder einmal kotzte ich mir die Seele aus dem Leib und die darauf folgenden Stunden war ich nicht wirklich ansprechbar, da ich viel zu sehr damit beschäftigt war, auf dem Boden zu liegen, den Würgereiz zu unterdrücken und fasziniert die sich wiederholenden Melodien in meinem Kopf zu verfolgen und darüber nachzudenken, ob es evtl. sinnvoll wäre, einen Krankenwagen zu rufen zu lassen.
In Bezug auf letzteres entschied ich mich dann aber doch dagegen und wie ich später feststellte, war das eine recht gute Entscheidung, denn nach etwa 2 Stunden ließ die Wirkung nach und mir ging es wieder relativ gut. Am nächsten Morgen war ich dann auch wieder komplett fit und der unangenehme Vorfall nur noch eine Erinnerung.

Mein Fazit hieraus war, dass sowohl Alkohol als auch Kiffen in zu hoher Dosis echt unschön werden können, aber Kiffen selbst im schlimmsten Fall doch noch deutlich harmloser ist. (Eine spätere Internetrecherche bestätigte mir das: Die tödliche Dosis beim Kiffen liegt bei mehreren Kilogramm des reinen Wirkstoffs und ist insofern in der Praxis völlig unmöglich zu erreichen. Bei Alkohol sieht das bekanntermaßen etwas anders aus…)

So kam es also dazu, dass ich Alkohol als etwas schlechtes einstufte und mich stattdessen für Cannabis als meine persönliche Droge entschied.

Im Nachhinein betrachtet wäre es wohl die sinnvollste Entscheidung gewesen, mich komplett von jeglicher Form von Rauschmitteln fernzuhalten, aber einerseits wäre das, gemessen an der mich umgebenden Gesellschaft, ein ziemlich anormales (und insofern negativ auffälliges) Verhalten gewesen und andererseits wollte ich auch ungern auf die Möglichkeit einer gelegentlichen Realitätsflucht verzichten. (Letzteres könnte mit meinen schon damals vorhandenen, vielfältigen psychischen Störungen zu tun gehabt haben…)

In den darauf folgenden Jahren wurde mein Konsum dann regelmäßiger:

Anstatt mir auf Parties die Kante zu geben (was auch ein paar mal vorkam, aber im Vergleich zu meinem Umfeld extrem selten war), kiffte ich mir lieber mit Freunden die Birne zu und statt einem abendlichen Feierabendbier (dass diese Art von Alkoholkonsum problematisch sein könnte, kam mir nicht in den Sinn, denn mein Vater trank ja auch abends meistens eine Flasche Wein und der war schließlich kein Alkoholiker!) wurde es dann halt des öfteren ein kleiner Joint, der in erster Linie Tabak und nur eine sehr geringe Menge Gras/Hasch enthielt.

Im schulischen Bereich brachte das Kiffen mir nie Probleme: Verpeilt war ich sowieso von Natur aus und um ohne größere Probleme zu einem recht akzeptablen Abitur zu kommen, musste ich mich nie wirklich anstrengen.

Sozial gesehen war mein Cannabiskonsum sogar recht vorteilhaft, denn erstens war ich dadurch insgesamt etwas entspannter und andererseits erfüllte ich ja schon von Natur aus recht gut das Klischeebild eines Kiffers und durch die Tatsache, dass ich Gras geraucht habe, ließ sich das recht gut erklären. (Menschen mögen es nicht, wenn sie etwas nicht verstehen und insofern war ich als typischer Kiffer deutlich akzeptierter als vorher als jemand, bei dem genau das selbe Verhalten nicht auf Drogenkonsum zurückzuführen war…)

Schwieriger wurde es erst, als ich mit 20 in eine eigene Wohnung zog, meine erste ernsthafte Beziehung (mit einer sehr schwierigen Partnerin) hatte und zu studieren anfing.

Während die Herausforderungen des täglichen Lebens zunahmen, wurde es für mich auch zunehmend schwerer, mit meinen diversen psychischen Problemen klarzukommen, insbesondere da mir diese damals noch kaum bewusst waren.
Zu dieser Zeit entwickelte ich erstmalig ein Konsumverhalten, dass man durchaus als Sucht betrachten kann und das ich irgendwann auch selbst als eine solche wahrnahm:
Ich kiffte irgendwann täglich, einerseits auch um mit meinen Beziehungsproblemen klarzukommen und andererseits, um im Alltag besser zu funktionieren, denn im Gegensatz zum normalen/typischen Kiffer wurde ich nicht wirklich träge, sondern es fiel mir dadurch im Gegenteil oft leichter, Dinge zu erledigen.

Während ich also Cannabis immer gezielter einsetzte, um mit meinem Leben besser zurechtzukommen, entwickelte ich andererseits einen immer stärkeren Glauben daran, dass mein einziges Problem im Leben die Sucht nach Gras sei und dass alles gut wäre, wenn es mir nur gelingen würde, davon loszukommen.
Phasen, in denen ich das Kiffen sein ließ, zeigten aber leider, dass das Gegenteil der Fall war und mit der Zeit forschte ich immer mehr nach, woher meine Probleme kamen und entdeckte diverse psychische Krankheiten, die weit über die ursprünglich von mir vermutete leichte Depression hinausgingen.

Ab diesem Punkt wandelte sich meine Wahrnehmung meines Cannabiskonsums und ich glaubte nicht mehr an eine Sucht sondern sah darin eine (nicht so ganz zweckmäßige) Selbstmedikation.

Zuerst versuchte ich dann, diese durch Ritalin zu ersetzen (natürlich auf ärztliche Verschreibung) und das half auch gut gegen meine ADS-Problematik, aber leider zeigte sich dadurch auch, dass ADS eben nicht mein einziges Problem war und es kristallisierte sich mit der Zeit die Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) heraus.

Gewohnheitsmäßig kiffte ich also wieder für eine Weile, bis ich irgendwann ein Tief erreichte, dass mich zu einer teilstationären Behandlung in einer Tagesklinik zwang.

Danach ging es mir wieder besser und ich schaffte es auch, ein komplettes Jahr abstinent von sämtlichen Drogen (abgesehen von einem Antidepressivum) zu bleiben, bis ich irgendwann entschied, dass ich nach einem Jahr doch nochmal probieren könnte, ob ich das Kiffen nicht inzwischen so weit im Griff habe, dass ein gelegentlicher Konsum funktioniert.
Wie sich herausstellte, war diese Annahme falsch und ich kiffte mehrere Tage am Stück, bis mein kleiner Vorrat aufgebraucht war.

Im darauf folgenden Jahr fing ich dann auch wieder an, bewusst(!) für mehrwöchige Phasen aus der Realität, in der temporär unlösbare Probleme mich extrem belasteten, zu flüchten. Zwischendurch ließ ich es aber auch immer wieder sein und arbeitete gleichzeitig daran, meine Probleme durch Psychotherapie dauerhaft anzugehen.

In Bezug auf letzteres war ich auch relativ erfolgreich, aber da es mir zu lange dauerte, entschied ich mich irgendwann dafür, mittels eines Klinikaufenthalts einen größeren Fortschritt in kürzerer Zeit erzielen zu wollen.

Als ich dann letztendlich in der Klinik ankam, hatte ich schon wieder 3 Wochen lang kein Cannabis angerührt und dachte auch über dieses Thema nicht im Geringsten nach, denn schließlich hatte ich ja jetzt eine deutlich bessere Alternative vor Augen.

Leider waren aber in meinem ersten Urintest*** noch Rückstände zu finden (der zweite Test ein paar Tage später war dann allerdings schon wieder negativ) und da ich effektiv vorwärts kommen wollte, verschwieg ich natürlich den Therapeuten auch nichts über meinen bisherigen Konsum.

Also wurde eine Suchtdiagnostik gemacht und obwohl der dafür zuständige Suchttherapeut sich dagegen entschied, eine Diagnose zu stellen, wurde er überstimmt und seitdem bin ich offiziell abhängig von Cannabinoiden.

Inzwischen bin ich wieder zu Hause (siehe „Süchtig? (Teil 1)“ ) und habe seit knapp 2 Monaten nicht mehr gekifft. Ich habe auch inzwischen für mich entschieden, endgültig die Finger von Cannabis zu lassen, was mir auch eigentlich nicht allzu schwer fällt. Gedanken an die Droge kommen fast auschließlich daher, dass ich mich nun zwangsläufig mit der Diagnose auseinandersetzen muss.

Eine Suchtbehandlung kommt mir insofern relativ sinnfrei vor, denn die Situationen, in denen ich die größte Gefahr sehe, wieder kiffen zu wollen, sind allgemein problematisch und im Rahmen einer Borderline-Therapie muss ich sowieso lernen, mit diesen Momenten klarzukommen, ohne mich in irgendeiner Weise selbst zu schädigen (und das schließt Drogenkonsum logischerweise mit ein).

Andererseits klingen mir aber noch immer die Worte der Klinik-Therapeuten nach, die die Meinung vertreten haben, ich müsse unbedingt erstmal meine Sucht behandeln und auch wenn ich in dieser Hinsicht noch immer sehr skeptisch bin, muss ich zugeben, dass sie in vielen anderen Punkten eindeutig Recht hatten…

 

* Da ich mich an vieles in meinem Leben nicht mehr besonders genau erinnere, sind die Zeit- und Mengenangaben hier grobe Schätzwerte.

** Er hielt es für unterhaltsam, mich in meinem betrunkenen Zustand mit einer Absperrkette aus Hartplastik zu fesseln, wogegen ich es bevorzugte selbige Kette als Waffe zu benutzen, um mich gegen seinen Angriff zu wehren.

*** Die von mir gewählte Klinik behandelt neben Depressionen insbesondere Suchterkrankungen und insofern war dieser Test dort allgemeiner Standard.

Seit neuestem gibt es in meiner Diagnosen-Sammlung einen neuen Eintrag:

„Abhängigkeit von Cannabinoiden (F12.2)“

Gestellt wurde mir diese Diagnose während eines Klinikaufenthalts, bei dem es eigentlich um die Behandlung meiner Depression gehen sollte und letztendlich sorgte sie dafür, dass genau das nicht im vollen Umfang geschehen konnte, denn die Klinik vertrat die Meinung, dass vor einer sinnvollen Depressionsbehandlung zuerst einmal eine „Suchtentwöhnung“ stattfinden müsse und meine Krankenkasse wiederrum findet, dass dies nicht zu den Leistungen gehört, die zu erbringen sie verpflichtet sind.

Fazit: Die ursprünglich für die Depressionsbehandlung genehmigten 3 Wochen(*) wurden zwar als Kulanzleistung bezahlt, aber da die Klinik auf weiteren 3 Wochen Suchtbehandlung bestand, bevor sie sich offiziell mit der Depression beschäftigt hätten(**), „einigte“ man sich letztendlich darauf, dass ich entweder die weitere Behandlung hätte selbst bezahlen müssen, was ich nicht konnte, oder die Behandlung abbrechen und heimfahren, was ich dann gezwungenermaßen tat.

Man kann nun darüber denken, was man will:
„Selbst schuld“ ist eine Variante und in gewisser Weise ist diese nicht mal so abwegig, denn hätte ich das Kiffen mal einfach sein gelassen, wäre ich gar nicht in dieser Situation gelandet und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich genau das auch getan hätte, wenn mir bewusst gewesen wäre, dass es zu derartigen Problem führt.

An diesem Punkt wird es allerdings etwas komplizierter, denn Sucht ist anerkanntermaßen eine Krankheit und ein Süchtiger kann nicht einfach aus eigener Kraft aufhören, süchtig zu sein.
Das heißt also, dass ich entweder unschuldig bin in der Hinsicht, dass mein Fehlverhalten Symptom einer Krankheit ist, oder irgendwas stimmt nicht mit der Suchtdiagnose. Letzteres wiederrum würde bedeuten, dass meine Probleme das Resultat einer Fehldiagnose wären und auch das wäre nicht meine Schuld.

Moralisch betrachtet, bin ich also fein raus. Praktisch gesehen, bringt mir das allerdings einen Scheiß, denn die Konsequenzen werden dadurch ja nicht abgemildert.

Trotzdem ist es für mich wichtig, darüber Klarheit zu kriegen, ob ich nun süchtig bin oder nicht, denn diese Frage hat natürlich einen gewissen Einfluss darauf, wie ich mein weiteres Vorgehen gestalte:
Eine zutreffende Suchtdiagnose bedeutet, dass ich meinen Fokus darauf legen muss, die Sucht behandeln zu lassen. Eine ambulante Suchtentwöhnung wäre dann vermutlich sinnvoll, wofür allerdings auch erstmal die Kostenfrage geklärt werden müsste. Auch der Besuch einer Selbsthilfegruppe wäre nicht die schlechteste Idee.
All das wäre natürlich eine ziemliche Verschwendung von Zeit und Energie, die ich an anderer Stelle viel sinnvoller einsetzen könnte, falls die Diagnose falsch ist. In diesem Fall wäre es deutlich besser, mich darauf zu konzentrieren, weiterhin gegen die Probleme anzukämpfen, die in mir das Bedürfnis wecken, auf irgendeine Weise aus der Realität zu flüchten.

Sicher ist nur eines: Ich werde nicht mehr Kiffen!

 

* meine KV bewilligt standardmäßig immer nur 3 Wochen auf einmal und danach muss ein Verlängerungsantrag gestellt werden

** in der Praxis wurde zwar ein Teil der Therapiezeit an eine nicht wirklich sinnvolle Suchtbehandlung verschwendet, aber hauptsächlich ging es dann eigentlich doch um die Depression

„Ich bin nicht ganz richtig im Kopf…“

Merkwürdigerweise fällt es mir deutlich leichter, diesen Satz auszusprechen, als die simple Wahrheit anzuerkennen: Ich bin krank.

Ich habe mehrere diagnostizierte, psychische Krankheiten, die mein Leben in einem nicht gerade geringen Maße einschränken.

Im Detail sind das die folgenden Diagnosen*:

  • Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (ADS)
  • Emotional instabile Persönlichkeitsstörung vom Borderline-Typ (F60.31)
  • Abhängige Persönlichkeitsstörung (F60.7)
  • Narzisstische Persönlichkeitsstörung (F60.8 „Sonstige spezifische Persönlichkeitsstörungen)
  • Rezidivierende depressive Störung (F33)
         letzter Stand: gegenwärtig schwere Episode ohne psychotische Symptome (F33.2)
  • Abhängigkeit von Cannabinoiden (F12.2)
    diese Diagnose ist nicht ganz eindeutig, mehr dazu siehe Süchtig? 1 2 3 (in Arbeit)

Ich habe keine Zweifel, dass diese Liste so richtig ist** und wenn ich mir einen anderen Menschen vorstelle, auf den all das zutrifft, würde ich denken „Scheiße, das ist ne Menge“.
Trotzdem fällt es mir schwer zu akzeptieren, dass ich ernsthaft krank bin:
Ich rede mir immer wieder ein, dass das alles ja eigentlich gar nicht so dramatisch ist und ich mich nur immer wieder in den Mist hineinsteigere. Dass ich Psychopharmaka nehme und wöchentlich zur Therapie gehe, kommt mir inzwischen normal vor und dass ich zur Zeit relativ gut zurechtkomme, obwohl ich meinen Klinikaufenthalt schon nach 3 Wochen aus Kostengründen abbrechen musste (die Klinik hatte vorerst(!) 10 Wochen angesetzt), bestätigt für mich eigentlich nur die „Tatsache“, dass ich mich einfach nur zusammenreißen muss.

Rational betrachtet ist das eigentlich ziemlicher Blödsinn, aber trotzdem fällt es mir immer wieder schwer zu akzeptieren, dass ich krank bin und nicht einfach nur ein Weichei, dass sich furchtbar anstellt wegen ein paar Kleinigkeiten…

* Die Liste variiert je nach Psychiater/Psychologe: Beispielsweise wurde ADS auch schonmal weggelassen mit der Begründung „Symptome könnten auch Teil der Borderline-Störung sein“ und alles an Persönlichkeitsstörungen unter Borderline zusammengefasst. Bei einer anderen Auflistung fielen ADS und sämtliche Persönlichkeitsstörungen (die von der für diese Liste verantwortlichen Therapeutin (mmn. fälschlicherweise) als „Kombinierte Persönlichkeitsstörung“ bezeichnet wurden) dann komplett unter den Tisch.
Ich liste hier insofern das auf, was mir nach Auswertung der bisherigen Diagnostiken als am zutreffendsten erscheint. Warum ich zu genau diesem Ergebnis gelangt bin, erkläre ich in den kommenden Beiträgen zu den einzelnen Diagnosen.

** außer bei der Suchtdiagnose, da bin ich nicht so hundertprozentig überzeugt. Aber wie gesagt: mehr dazu später…