Mit ‘DMCA’ getaggte Beiträge

Link: Wenn der Postmann zweimal klickelt oder meine persönliche Hausdurchsuchung (tarnkappe.info)

Kommentar von „Dennix“:
„Ich frage mich immer wieder wie leichtsinnig einige Konsumenten in der Szene unterwegs sind. Da wird konsequent auf den „Schutz“ der anonymen Betreibernetzwerke von Usenet-Foren, OCH-Foren, Ebook-Spender vertraut und der VPN-Einsatz einfach ignoriert und als nicht nötig deklassiert. Und dann noch nicht mal die Festplatten vollverschlüsseln, obwohl es ein paar Klicks sind die zuverlässig davor schützen, dass ein Anfangsverdacht überhaupt erst bestätigt werden kann. Eine HD dient genau dazu: Den Anfangsverdacht durch dingliche Beschlagnahme von Beweisen zu sichern. Schutz vor HD: Einen VPN benutzen. Ihr macht es den Ermittlungsbehörden einfach zu leicht. Wie kann man nur so leichtsinnig sein.[…]“

Mein erster Gedanke zu diesem Kommentar: „Richtig!“
Dann ist mir aufgefallen, dass ich all diese Vorsichtsmaßnahmen auch nicht befolge…

Ich bewege mich nun schon seit mehr als 15 Jahren am Rande der Warez-Szene. Als ich das erste Mal einen Film heruntergeladen habe, wurde dieser mir von einem „Internet-Freund“ im Verlauf von zwei Tagen per IRC geschickt. „Road Trip“, auf englisch (was ich damals noch nicht besonders gut beherrscht habe, aber ich kannte den Film ja schon) in einer 200MB großen .asf Datei.
Ich bin mir heute nicht einmal mehr sicher, ob ich mir die Datei jemals komplett anschaut habe, denn die Qualität war schlecht, die Sprache für mich nur sehr schwer verständlich und der Film, den ich schon kannte, nicht wirklich so toll, dass ich ihn ein zweites Mal sehen musste…

Aber der Punkt war: Mir hatte jemand einen kompletten Film über das Internet zugeschickt und den hatte ich jetzt auf meinem Computer!!!

In den Jahren danach war ich in der „FXP-Scene“ aktiv:
Ich habe miterlebt, wie Filme und Musik über ein riesiges Netzwerk aus öffentlichen und privaten FTP-Servern, hin und her geschoben wurden.
Um von diesen Servern für den eigenen Bedarf herunterladen zu dürfen, musste man ein monatliches Pensum an „W4R3Z“ (Leetspeek und Caps waren damals noch voll in Mode!) auf diesen Hochladen, das für einen gut sortierten, aktuellen und schnellen Server bei Weitem die Möglichkeiten eines einzelnen Nutzers überstieg. Um diese Voraussetzung zu erfüllen, brauchte man eine komplette FXP-Crew.

Ich war über die Jahre in diversen mehr oder weniger erfolgreichen Crews. Was wir damals getan haben, war im Prinzip der Vorläufer der P2P-Netzwerke:
Wir haben Daten ausgetauscht und im Gegenzug für das, was wir uns heruntergeladen haben, Downloadmöglichkeiten für andere User des Netzwerkes bereit gestellt.

Damals war das allerdings noch sehr viel mehr Arbeit, denn Serverkapazitäten im benötigten Ausmaß standen damals keiner Privatperson zubezahlbaren Preisen zur Verfügung. Wir mussten also improvisieren, aber glücklicherweise war es damals mit Recht und Gesetz im Internet noch nicht allzu weit herbestellt…
Anders gesagt: Was die Jugendlichen meiner Generation im Internet so an Blödsinn angestellt haben, bezeichnet man heutzutage als Cyberkriminalität.

Ich war damals nicht besonders tief in der Warez-Scene. Die Gruppierungen, zu denen ich Kontakt hatte, waren für die Szene etwa so wichtig wie ein paar örtliche bis überregionale Fußballvereine für die Weltmeisterschaft. Ich war ein unbedeutendes, kleines Licht.

Nichtsdestotrotz war ich, was für einen computeraffinen Jugendlichen nicht allzu ungewöhnlich war, Mitglied in diversen Gruppierungen, die durchaus mit dem Spiegelbest-Forum vergleichbar sind, das nun nach langer verdeckter Ermittlung zerschlagen wurde. Die Dinge, in die ich involviert war, waren aus der heutigen Perspektive um ein Vielfaches krimineller als das, was die Verfassering des obigen Artikels getan hat, um eine Hausdurchsuchung, Beschlagnahmung ihrer Daten und Geräte und noch unbekannte rechtliche Konsequenzen zu verdienen.

Was mich trotz Allem davor gerettet hat, jemals Probleme mit der Justiz zu bekommen: VPNs, verschlüsselte Festplatten und andere penible Sicherheitsmaßnahmen waren es mit Sicherheit nicht…

Nachdem ich schon von meiner ersten Online-„Raubkopie“ berichtet habe:
Meine wirklich erste „Raubkopie“ war eine VHS auf der „Der König der Löwen“ mit einer Videokamera abgefilmt worden war und die mein Vater (Polizist) von einem Arbeitskollegen bekommen hatte, um sie für ihn zu kopieren, weil wir über luxuriöse zwei Videorekorder verfügten. Bei dieser Gelegenheit hat mein Vater dann natürlich auch eine Kopie für uns gemacht und von dieser wiederum diverse Kopien für unseren Freundes- und Bekanntenkreis erstellt.

Ein anderer Kollege meines Vaters hat uns damals mit PC-Sachen geholfen, also Hardware kaufen und einbauen, Software installieren, usw. Von ihm hab ich gelernt, wie man Computer zusammenschraubt, raubkopierte Software installiert und vervielfältigt und Musik-CDs brennt.

Während heutzutage immer mehr Leute überlegen, was in dieser Hinsicht erlaubt ist und was nicht, herrschte damals ein sehr simpler Tenor: „Toll, man kann Musik/Filme/Spiele/Programme bekommen, ohne dafür zu bezahlen!“.
Und was die Polizei dagegen unternommen hat: siehe oben

Heutzutage sind die Zustände anders: Das Internet ist sehr viel besser überwacht als früher und die Polizeibeamten, die noch in einer Welt groß geworden sind, wo es schlicht und einfach eine nette Geste war, einem Bekannten eine Kassette zu überspielen oder ein gelesenes Buch an einen Freund weiterzugeben, machen Hausdurchsuchungen bei netten Damen, die ihren Buchzirkel ins Internet verlegt haben.

Wenn heute jemand meine Aktivitäten im Internet überwachen würde, wäre das Resultat ziemlich durchschnittlich. Ich tue nichts, was für die Strafverfolgung, Geheimdienste oder etwaige unbekannte Verschwörungen interessant wäre:

  • Meine kriminellen Aktivitäten entsprechen etwa denen des Durchschnittsnutzers, aber ich halte mich dabei immer auf sicherer Distanz zu den Netzwerken, die gerade unter Beschuss stehen.
  • Ich bin politisch interessiert, aber nicht aktiv.
  • Ich habe, wie jeder andere Mensch, meine Leichen im Keller, die mir furchtbar peinlich sind, aber nichts davon ist juristisch relevant.
  • Ich verschlüssele sporadisch meinen Datenverkehr. (Klingt spannender als es ist, denn die meiste Zeit war das einfach nur ein Nebeneffekt des VPN, den ich benutzt habe, um US-Netflix sehen zu können.)

Warum sich mein Profil vom „cyberkriminellen“ Jugendlichen zum harmlosen Durchschnittsbürger gewandelt hat:

Eigentlich ist das ziemlich von selbst passiert… Ich wusste immer schon relativ gut, wo die Grenzen liegen, habe unötig große Risiken vermieden und bei weniger riskanten Unternehmungen ein Minimum an Vorsicht walten lassen.

Ich gebe monatlich bis zu 10€ für Dienstleistungen wie OCH-Multihoster, VPN, Remote-Torrent-Downloader, etc aus. Das ist selbst für mich kein besonders großer Betrag und die Vorteile (auch bei gesetzestreuer Nutzung des Internets) sind vielfältig.

Hier hört es aber auch schon auf mit meiner Vorsicht im Internet. Ich benutze weder Tor, noch habe ich meinen Rechner komplett verschlüsselt. Auch den VPN benutze ich nur sporadisch.
Mein bester Schutz vor Online-Überwachung besteht in einer sicheren Verbindung zu irgendeinem halbseidenen Unternehmen irgendwo im Ausland, wo die Copyright-Verfechter rechtlich nichts tun können. Glaube ich zumindest…

Anders gesagt: Meine Schutzmaßnahmen sind rudimentär und so unvorsichtig, wie ich für gewöhnlich mit meiner Anonymität bin, dürfte es keiner Behörde schwer fallen, beispielsweise dieses Blog auf mich persönlich zurückzuführen. Auch Google und Facebook wissen vermutlich so gut wie alles über mich.

Ich könnte jetzt ausgiebig erklären, dass ich mich vom durchschnittlichen Internetnutzer insofern abhebe, dass mir das Ausmaß meiner Anonymität im Netz immer bewusst ist und ich mich über die aktuellen Entwicklungen in der Netzpolitik auf dem Laufenden halte, weshalb ich auch immer weiß, welche Kanäle für Warez gerade im Interesse der Ermittlungen stehen, aber um ehrlich zu sein, besteht mein gesamter Schutz vor rechtlichen Problemen wegen Raubkopien in der Einhaltung einer einzigen, simplen Regel.

Ich gebe in Bezug auf Warez nie etwas zurück:

  • Ich bezahle kein Geld für illegale Download-Angebote.
  • Ich nutze keine P2P-Netzwerke.
  • Ich poste niemals einen eigenen Upload in den Foren, in denen ich Downloads finde.
  • Ich verlinke gute Quellen nicht für meine Freunde.
  • Ich bedanke mich allerhöchstens per Klick auf einen automatisierten Bedankomat, wenn erst dadurch der Link sichtbar wird.

Ich bin das, was man in der Warez-Scene als „Leecher“ bezeichnet:
In meiner Jugend bezeichnete dieser Begriff einen Parasisiten, der verachtet und aus Foren vertrieben wurde. Heute hingegen fühle ich mich in derselben Position eher wie ein geschätzter Kunde:

Seit die Medienindustrie gezielt Jagd auf Privatpersonen macht, die nicht ausschließlich selbst konsumieren, ist die Warez-Scene zu einem lukrativen Geschäftsfeld geworden.

Ich bezahle niemals direkt Geld für Warez. Ich „verschenke“ auch keine Amazon-Gutscheine für den Zugang zu Büchern. Ich bin nur Kunde eines legalen Services, der mir (neben anderen Leistungen) schnellere Downloads von diversen Filehostern erlaubt. Diese Filehoster sind wiederum legale Services, die es jedem erlauben, Dateien dort zu veröffentlichen und für unbegrenzten (= schnellen) Zugriff auf die Downloads wiederum Geld verlangen.

Um möglichst viel Marktanteil zu bekommen, bieten diese legalen Filehoster den Uploadern natürlich einen Anreiz, genau ihren Service zu nutzen:
Wer eine besonders beliebte Dateien hochläd und indirekt für viel zahlende Kundschaft sorgt, kriegt eine Provision.

Logischerweise werden diese Angebote nicht in erster Linie für legale Inhalte genutzt…

An die Stelle der engagierten Upper aus meiner Jugend sind nun etwas kapitalistischere User getreten, die im großen Stil Warez auf den beliebtesten Filehostern spiegeln und mit Glück dafür ordentliche Provisionen von den Filehostern abgreifen, bevor sie gesperrt werden, weil dem Filehoster auffällt, dass sie ja die ganze Zeit illegale Sachen verbreitet haben.

Auch die Filehoster bewegen sich großteils im Graubereich der Legalität: Um möglichst viel Gewinn zu erwirtschaften, muss ein Hoster attraktiv für seine Kunden bleiben und für die meisten seiner Kunden ist er genau dann maximal attraktiv, wenn alle illegalen Downloadanbote auf diesem Hoster verfügbar sind.

Gleichzeitig muss aber natürlich das Ganze „legal“ bleiben. Das heißt, es muss den Rechteinhabern aus der Medienindustrie eine Möglichkeit gegeben werden, Beschwerde einzureichen, wenn eine Datei ihre Urheberrechte verletzt. Angelehnt an den „Digital Millenium Copyright Act“, der in den USA eine tragende Rolle bei der Einführung von Online-Urheberrechten spielte, wird dieser Vorgang im Allgemeinen als „DMCA Notice“ bezeichnet.
Im Grunde genommen, unterscheidet sich der DMCA-Vorgang bei einem Hoster, der sein Geld primär mit Warez verdient, nicht von dem eines seriösen Anbieters wie Youtube. Der „Warez-Hoster“ hat aber natürlich viel weniger Personal zur Verfügung, um diese Beschwerden zu verarbeiten. Auch seine Erkennungsmethoden für erneute Uploads illegaler Dateien sind viel weniger effektiv… In anderen Worten: Der „Warez-Hoster“ kommt seinen Verpflichtungen zwar widerwillig nach, tut aber sein Bestes, um die Vorgänge zu verlangsamen.

Auch die Auszahlung der Provisionen darf natürlich nicht stattfinden, wenn der Uploader als Folge eines solchen Vorgangs gesperrt wurde. Dem Hoster bringt das die Möglichkeit, einen Großteil der „erarbeiteten“ Provisionen ihrer Nutzer einfach für sich zu behalten. In manchen Fällen heißt es aber natürlich dann nur noch: „Mist, wir haben mal wieder was ausgezahlt und erst im Nachhinein bemerkt, dass der Upload illegal war…“

Rechtlich lässt sich dagegen nur schwer vorgehen, aber es bleibt ein offenes Geheimnis, dass die meisten sogenannten „One Click Hoster“ (kurz: OCH) ihr Geld damit verdienen, bewusst die Verbreitung von Raubkopien zu fördern.

Die Warez-Scene ist zu einem Geschäftsfeld geworden, in dem folgende Skills erforderlich sind:

  • Vertrieb von illegalen Waren
  • Verschleierung von Geldbewegungen
  • Absicherung gegen Strafverfolgung
  • Kundenzufriedenheit

Traditionell führt ein berufliches Betätigungsfeld mit den oben genannten Voraussetzungen zu organisierter Kriminalität und auch in der Warez-Szene haben angesichts der massiven Verfolgung frustrierte Idealisiten den Berufkriminellen das Feld überlassen.

Im Gegensatz zur Warez-Szene meiner Jugend, besteht das „Gewerbe Raubkopien“ heutzutage in erster Linie aus skrupellosen Cyberkriminellen, die nicht aus irgendeiner Ideologie heraus Medienerzeugnisse mit der Allgemeinheit teilen wollen.

Für diese Unternehmen ist ist die „Szene“ ein lukratives Geschäft mit verhältnismäßig niedrigem Risiko. Zusätzlich bringt es ein gewisses Maß in Reichweite im Internet, die sich natürlich für andere, illegale Zwecke nutzen lässt.

Und dann gibt es eben noch die Idealisten:

Obwohl Spiegelbest nicht immer die besten Entscheidungen getroffen hat, hat er sein Projekt offensichtlich nicht aus finanzieller Motivation gegründet. Seine Organisation bestand nicht aus professionellen Cyberkriminellen, sondern aus lesebegeisterten Normalbürgern (und einem verdeckten Ermittler im Auftrag der Medienindustrie).

Er selbst wirkte auch weniger wie ein ausgebuffter Verbrecher als wie ein jung gebliebenes Mitglied der selben Szene, in der ich und meine Freunde uns früher bewegt haben.
Sein Projekt ist der Jugendtraum meiner Generation: Etwas Großes erschaffen! Die Welt verändern! Wichtig sein! Etwas Gutes tun! …

Keine der Personen, die durch diesen „Ermittlungserfolg“ gefasst wurden, spielt eine tragende Rolle im Warez Business. Die „Zerschlagung“ des „Raubkopierer-Rings“ hat auf das Angebot an illegalen Büchern keine negative Auswirkung gehabt.
Im Gegenteil: Während vorher noch manche Angebote, die ihre ebooks vom Spiegelbest-Projekt bezogen, aus Rücksicht auf die Autoren eine „Schonfrist“ für Neuveröffentlichungen eingehalten hatten, ist diese Sitte nun gemeinsam mit dem Projekt ausgestorben…

Gegen die Verbreitung unlizensierter Ebooks hat die ganze Aktion nichts ausgerichtet…

Den Handel mit Raubkopien effektiv zu verhindern, ist eine unmögliche Aufgabe für die Medienindustrie!

Solange ein Gut teuer und begehrenswert ist, werden Menschen nach einem Weg suchen, es zu bekommen, obwohl sie es sich auf legale Weise nicht leisten können. Es wird immer einen Schwarzmarkt geben und ein legales Unternehmen kann nur versuchen, einen größtmöglichen Marktanteil im legalen Bereich zu erlangen.

Ein effektiver Weg, um ein Monopol auf dem legalen Markt zu erhalten, ist alle Konkurrenten in die Illegalität zu treiben.

Spiegelbest zu zerschlagen, hat den Medienvertreibenden nicht dabei geholfen, die Verbreitung von Raubkopien einzudämmen. Die Aktion hat ihnen aber trotzdem Vorteile gebracht:

Das Spiegelbest-Projekt war ein Versuch, auf gesellschaftlich akzeptierte Weise einen alternativen Markt für Ebooks zu schaffen. Die Betreiber haben sich nicht selbst bereichert und sich sogar eigene Grenzen gesetzt, um den Buchverkäufen weniger zu schaden. Spiegelbest hat ein Zeichen gesetzt dafür, dass die Warez-Scene auch aus Menschen besteht, die Medien lieben und einen Weg finden wollen, wie weiterhin Kunst geschaffen werden kann und trotzdem jeder unbegrenzten Zugriff darauf hat.

Als solches Zeichen war es gefährlicher für die Medienindustrie als der klar definierbare Schwarzmarkt, in den sie die Warez-Szene inzwischen fast vollständig gedrängt hat.

Medienverlage haben noch immer ein Monopol auf die Verbreitung von Jahrzehnten unserer Kulturgeschichte!

„Yellow Submarine“ von den Beatles zu kennen, zähle ich zur Allgemeinbildung. Um diese Bildung zu erlangen, gibt es aber keinen legalen Weg, bei dem nicht irgendjemand auf irgendeinem Weg diesen Verlagen Geld zahlt!

Dass Kunstwerke einen Eigentümer haben, der über sie frei verfügen kann, ist ein Relikt aus der Zeit, als es noch nicht möglich war, das besagte Kunstwerk quasi kostenlos unendlich oft zu kopieren und an jeden Menschen zu verteilen, der es besitzen möchte.

Früher oder später wird dieses Relikt aus unserem Bewusstsein verschwinden. Schon jetzt gibt es legale Flatrates für die meisten Medien und schon jetzt vernetzen sich die Anbieter dieser Flatrates mit unseren Internetprovidern. In nicht allzu ferner Zukunft werden wir ohne weiter darüber nachzudenken, für Medien mit unseren monatlichen Grundausgaben mitbezahlen und im Internet einfach auf alles zugreifen, was uns interessiert.

In nicht allzu ferner Zukunft werden wir eine Medien-Versorgung erreichen, die wir ohne die Bemühungen der Medienindustrie schon vor zehn Jahren hätten haben können…

Aber das Warten wird sich gelohnt haben: Nicht für uns, aber für die Rechteinhaber!
Denn wer will schon, dass es der gesamten Menschheit besser geht, wenn man etwas ganz für sich allein besitzen kann?

Oder es zumindest exklusiv mit dem organisierten Verbrechen teilt..

 

 

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